Gemeinde Altenmünster

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Baiershofen

1978 Eingemeindung

Die erste Nennung von Baiershofen stammt aus dem Jahr 1297, als der Bischof von Augsburg eine Schenkung seines Eigenmannes „Ulricus, gen.... von Elrbach“ (Ellerbach) an die Kirche von „Wihenberch“ (Weihenberg) bestätigt.

Erst 1346 taucht der Name zum zweiten Male auf, als der Bischof von Augsburg bestätigte, dass die Kirche von Baiershofen von seinen Vorgängern, dem Kloster Fultenbach, inkorporiert (einverleibt) worden sei. Die Inkorporation muss bereits um 1337 geschehen sein. Das Benediktinerkloster Fultenbach wurde 1130 gegründet.

Blick auf Baiershofen
Blick auf Baiershofen
Bürgerhaus Baiershofen
Bürgerhaus Baiershofen

Die Geschichte Baiershofens vor 1350 bleibt weitgehend im Dunkeln. Vor der Anlage des Angerdorfes hat es hier eine Siedlung mit einer Pfarrkirche gegeben. Diese lag wahrscheinlich an den sog. „Kirchenmähdern“ an der Südgrenze der Gemeinde. Die St.-Andreas-Kirche wurde nach dem 12. Jahrhundert gebaut und im Jahr 1789 abgetragen.

Das heutige Dorf Baiershofen entstand 1350 als eine planmäßige Rodungssiedlung, die vom Kloster Fultenbach ausging. Der Ort wurde als Angerdorf mit 21 Hofstellen angelegt, wobei 11 nördlich und 10 südlich des Dorfinnenraumes errichtet wurden. Jedem der 21 Lehen waren 51 Jauchert an Flächen zugeteilt (ein Jauchert entspricht 0,5 ha). Hierüber berichtet ein Dorfbrief vom 24.02.1350.

1533 wird von einer öffentlichen Badestube berichtet, die vom Kloster Fultenbach eingerichtet wurde. Von dem jew. Abt des Klosters wurde die Grundherrschaft und die oberste Gerichtsbarkeit ausgeübt. 1648 soll der Orts völlig eingeäschert worden sein. Durch Teilungen wurden es immer kleiner Höfe, zu denen im Lauf der Jahre Handwerks- und Gewerbebetriebe kamen. 01.05.1978 Gebietsreform mit Eingemeindung nach Altenmünster.

Sehenswürdigkeit

  • Pfarrkirche St. Leonhard, Baubeginn um 1449
  • Fresken und Kreuzwegbilder von dem Maler Dominikus Zimmermann (1685-1766).
  • Straßendorf mit Dorfanger

Ortspläne aus der Zeit um 1750

Diese Ortspläne hat der Obristwachtmeister Johann Lambert Kolleffel für die Markgrafschaft Burgau zwischen 1749 und 1753 aufgenommen und handgezeichnet.

Die Originalpläne befinden sich im Kriegsarchiv in Wien. Der Maßstab ist angegeben in Schritten, 1 Schritt gleich 0,9375 m oder 2 ½ Schuh, 1 Schuh gleich 0,375 m. 8000 Schritt sind eine „teutsche Meile“ gleich 7500 Meter. Der Maßstab dieser Pläne entspricht etwa dem heutigen Maßstab 1:5000

Historischer Ortsplan Baiershofen aus der Zeit um 1750 als PDF zur herunterladen.